• Margarete Jahn

meine Lieblingsbücher?

Aktualisiert: 11. Juli 2020


Kurt Held – »Die rote Zora und ihre Bande«

In diesem Jugendroman beschreibt Kurt Held (1941) Mitglieder einer Bande, Kinder, fast schon Jugendliche, 13 bis 14 Jahre alt, die sich völlig selbst überlassen sind. Die jugendlichen Kinder stehlen, um zu überleben. Sie stehlen, um ihren Hunger zu stillen. Für sie geht es um die nackte Existenz. Niemand steht ihnen bei. Im Gegenteil…

Dieses Buch ist spannend, eindrücklich und intensiv erzählt. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird immer größer, und die Betroffenen sind oft Kinder und Jugendliche, die durch Not in die Kriminalität getrieben werden. Selbst in einem reichen, wirtschaftlich starken Land wie Deutschland wird die Kinderarmut immer größer. Armut – ein Armutszeugnis für unsere Gesellschaft. Noch heute hätte Fischer Gorians Satz »Aber die Schuldigen sind nicht die Kinder. Die Schuldigen sind wir« seine Gültigkeit.

Ich habe dieses Buch viele Male gelesen. Als Teenie, als Erwachsene, und fand immer neue Emotionen, die die Beschreibungen des Autors heraufzaubern.


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